Willkommen

Marita rundHallo, ich bin Marita – Mutter, Stiefmutter und Familiencoach

Auf meinem Blog verrate ich dir, wie ich unser kunterbuntes Familienleben mit zwei Bauchtöchtern und einem Bonussohn wuppe. Bedürfnisorientiert. Mit <3

Wenn man sich einen Partner aussucht, der schon ein Kind hat, wird man zur “Stiefmutter” – egal wie alt seine Kinder sind, ob es weitere eigene oder gemeinsame Kinder gibt, ob man zusammen wohnt oder die “Bonuskinder” nur am Wochenende sieht. Eines haben all diese Familienformen gemeinsam: Es ist schwer, miteinander harmonisch und glücklich zusammen zu leben. Anders als bei der klassischen Familie spielt immer noch eine weitere Person – die Ex – mit.

Kennst du diese Gedanken?

  • Das Kind sieht aus wie die Ex. Denkt er ständig an sie?
  • Ihn verbindet so viel mehr mit seiner Ex als mit mir, immerhin hat er “Familie” mit ihr. Sollten wir jemals ein Kind bekommen, wird er es dann genauso lieb haben oder stehen wir immer auf Platz 2?
  • Die Erfahrungen mit Schwangerschaft und Geburt hat er alle schon einmal mit ihr gemacht. Ist das mit mir dann überhaupt noch etwas Besonderes?
  • Ich bin einfach nicht die echte Mama. Werde ich je eine gute Beziehung zu meinem Bonuskind aufbauen können?
  • Die Umgangsregelung blockiert die Hälfte alle Wochenenden, Urlaube und Feiertage. Wo bleibt da noch Zeit für mich und meinen Partner?
  • Als Mutter seines Kinder ist die Ex für immer ein Bestandteil unseres Leben. Wie kann ich damit leben, dass immer eine fremde Frau präsent ist?

Mein Weg

IMG_2212Als ich vor fast 10 Jahren meinen jetzigen Ehemann kennenlernte, konnte ich mir eine Beziehung mit ihm zunächst gar nicht vorstellen. “Der hat doch schon einen Sohn!” – Das passte nicht in meinen Kleinmädchentraum vom Traummann, Hochzeit und Bilderbuch-Familienleben. Aber wie das im Leben so ist, kann man sich nicht aussuchen, in wen man sich verliebt und so entschloss ich mich, trotz der ganzen Fragen und Unsicherheiten das Wagnis “Mann mit Kind” einzugehen.

Seitdem bin ich durch viele Höhen und Tiefen gegangen. In der Anfangszeit als Stiefmutter war ich unsicher, wie viel ich mich überhaupt in die Erziehung einbringen sollte. Mein Mann hatte einen strengen Stil mit Regeln und Verboten, ein paar Wochen versuchten wir es mit der Belohnungstafel nach dem Motto “Wenn du 10 Sterne gesammelt hast, darfst du dir etwas wünschen.” Dass das nur die Kehrseite der Medaille “Strafen” ist und der Beziehung absolut nicht förderlich, war mir zu dem Zeitpunkt einfach nicht bewusst. Wir wollten die Wochenenden möglichst glatt über die Bühne bringen, da wäre ein Kind, das gehorcht und schlicht “funktioniert” natürlich praktisch. Dass BEziehung wichtiger ist als ERziehung, habe ich erst später gelernt, vor allem nach der Geburt meiner beiden Töchter.

Patchwork auf Augenhöhe – was bedeutet das?

Heute habe ich eine wertschätzende Haltung im Umgang mit allen drei Kindern verinnerlicht. Auf Augenhöhe bedeutet für mich “bedürfnisorientiert” und “gleichwertig” mit allen Beteiligten umzugehen. Das ist im Alltag schwere Arbeit und verlangt viel Geduld und natürlich Liebe.

Ich bin davon überzeugt, dass alle Menschen aus guten Gründen handeln. Jeder möchte seine eigenen Bedürfnisse erfüllen und handelt nicht vorsätzlich gegen andere. Jeder Angriff, jedes Urteil und jedes negative Gefühl zeigen an, dass Bedürfnisse nicht erfüllt sind. Wenn ich dieses Menschenbild in meinen Beziehungen zugrunde lege, kann ich es schaffen, dass die Bedürfnisse von allen Beteiligten ernst genommen werden. Mein Ziel ist das so genannte „unden“, also „und machen“, eben Konsens statt Kompromiss, ein neuer Weg. Ich habe die Erfahrung gemacht, je mehr ich auf die Gefühle des anderen achte, desto offener wird er auch für meine Anliegen. Menschen tragen gern zum Wohlergehen anderer bei, wenn sie dies freiwillig tun können. Kinder wollen kooperieren, sie wünschen sich, dass Mama und Papa glücklich sind (auch wenn sie nicht dafür verantwortlich sind!) Wenn sie nicht nachgeben wollen, gibt es dafür wiederum gute Gründe. Mir ist es wichtig, einen wertschätzenden Umgang mit allen Familienmitgliedern zu gestalten.

Ich bin dankbar dafür, wie weit wir schon gekommen sind, welche schwierigen Situationen wir gemeistert haben und wie wir mit aktuellen Problemen umgehen. Du schaffst das auch – gern helfe ich dir dabei!

IMG_0206DU wünschst dir:

  • eine liebevolle Beziehung zu deinen Kindern
  • mehr Zeit für dich selbst und zu zweit mit deinem Partner
  • einen unbeschwerten Familienalltag
  • Anerkennung und Wertschätzung für deine tägliche Leistung
  • einen respektvollen Umgang mit der Kindsmutter
  • ein harmonisches und glückliches Familienleben

Mach heute den ersten Schritt, steig aus der Opferrolle aus und nimm dein Glücklichsein selbst in die Hand!

Wenn du über die Themen der Blogartikel oder eigene Fragestellungen, Probleme und Gedanken sprechen möchtest, bist du auch herzlich willkommen in unserer Facebookgruppe!