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Patchwork braucht Zeit

Nein, die Wahrheit ist
Dass Patchwork immer nur anstrengend ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesem Familienmodell zur Ruhe kommen kann
Dass ich meinen Platz finde
Dass ich mich um meine eigenen Bedürfnisse kümmern darf
Es ist doch so
Dass sich nie etwas ändern wird
Ich weigere mich zu glauben
Dass ich wirklich etwas erreichen kann.
Dass ich einen anderen Blickwinkel annehmen kann
Es ist doch ganz klar
Dass alle Hoffnung fehlt
Ich kann unmöglich daran glauben.
Nichts wird sich verändern.
Es wäre gelogen, würde ich sagen:

Patchwork funktioniert! 

Und jetzt lies den Text von unten nach oben!


Gedicht von Marita Strubelt, Patchwork auf Augenhöhe (inspiriert von Iris Macke)

Hallo, ich bin Marita. 

Ich bin Mutter von zwei Mädchen (6 und 7) und Stiefmutter von meinem Bonussohn (11). Ihn kenne ich schon, seit er 1,5 Jahre alt ist. Vor 3 Jahren ist er zu uns gezogen. 

Wenn man ihn fragt, möchte er am liebsten zurück zu seiner Mama. Das geht aber aus gesundheitlichen Gründen nicht. Manchmal ist er deshalb wütend, manchmal traurig und manchmal macht er ziemlich dumme Sachen. Ich begleite ihn seit 10 Jahren durch alle Höhen und Tiefen – und gebe gern meine Erfahrungen an Dich weiter.  

Ich bin Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation. Mein Herzensanliegen ist es, Stiefmütter und Patchworkfamilien dabei zu unterstützen, wertschätzend miteinander umzugehen. Das ist die Basis für ein harmonisches und glückliches Familienleben. Ich will, dass Patchwork funktioniert, weil ich weiß, wie Patchwork funktioniert.

Das ist Max Mustermann. 

Max ist 12 Jahre alt und super cool. Seine Eltern haben sich vor 2 Jahren scheiden lassen, seitdem wohnt Max bei seiner Mutter. Jedes 2. Wochenende ist er bei seinem Vater. Da ist dann auch seine neue Freundin. Sie heißt Susi und ist eigentlich ganz nett. Manchmal nervt sie allerdings tierisch. Noch mehr nerven übrigens ihre beiden Töchter. Die sind immer bei Papa und das findet Max ziemlich doof. Natürlich würde er das niemals zugeben. 

An den Wochenenden unternehmen sie manchmal alle zusammen was, Ausflüge und so. Wenn noch Hausaufgaben zu machen sind, bleibt viel zu wenig Zeit übrig. Wieso muss man eigentlich überhaupt am Wochenende Schulkram machen? Eigentlich zockt Max sowieso viel lieber. Weil seine “Schwestern” noch klein sind, muss er aber ständig Rücksicht nehmen. Früher war alles viel besser, oder?

Du bist mit einem Mann zusammen, der schon ein Kind aus einer vorherigen Beziehung hat? Herzlichen Glückwunsch, Du kennst die Probleme von Max – aus Deiner Sicht als Stiefmutter.

Diskutierst Du mit Deinem Bonuskind ständig wegen Medienkonsum? Musst Du ihn immer und immer wieder ermahnen, damit er abends leise ist und die Mädchen einschlafen können? Wünschst Du Dir, dass ihr endlich zu einer Familie zusammenwachst? Gleichzeitig hast Du aber das Gefühl, es ist ein ganz anderes Leben, wenn sein Kind bei euch ist? 

 

Dann ist es Zeit für die Perspektivwechsel-Challenge! 

Diese Challenge ist für Dich, wenn:

  • Du an dem Verhalten Deines Partners, Deines Bonuskindes oder der Kindsmutter manchmal schier verzweifelst.
  • Dir der Satz “Er ist doch nur ein Kind!” nicht mehr ausreicht und Du mit Deiner Kraft am Ende bist 
  • Du Dich selbst immer wieder fragst, was Du eigentlich falsch gemacht hast.
  • Du unsicher bist, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, Deine Beziehung weiter zu führen.
  • Du Dir einfach nur wünschst, dass euer Familienleben auch und gerade an den Wochenenden harmonisch verläuft

Diese Challenge ist NICHT für Dich, wenn:

  • Du findest, es ist die alleinige Verantwortung Deines Mannes, sein Kind entsprechend zu erziehen
  • es Dich nicht interessiert, was in dem Kind vor sich geht, weil Kinder einfach gehorchen sollen.  

In der Perspektivwechsel-challenge 

begleitest Du Max, Papa Mustermann und Freundin Susi durch ihren Alltag. Dabei erleben sie herausfordernde Situationen, die Du so oder so ähnlich bestimmt aus Deinem Patchworkleben kennst. Gemeinsam mit mir und den anderen Challenge Teilnehmern diskutierst Du Vor- und Nachteile möglicher Handlungsoptionen. Außerdem lasse ich Dich in den Kopf von Max und seinem Papa blicken. 

 

Vom 18.-21.2.2020 bekommst Du:

  • Emails mit Impulsen, Tipps und Aufgaben
  • täglich um 11 Uhr ein live Video zur Tagesaufgabe
  • Unterstützung und Austausch in der Facebook- Gruppe
  • ein Webinar am Ende der Challenge

Was andere darüber sagen… 

Mir haben sich viele Handlungsspiel-räume geöffnet. Ich habe gelernt, meine Bedürfnisse und Gefühle zu ergründen. Ich habe festgestellt, dass Gespräche und Konflikte auf einer anderen/ tieferen Ebene stattfinden können.

Kerstin

Vielen Dank für die spannende Challenge!  Ganz wichtig war für mich, wie wichtig es ist, auf mich selbst zu achten. Das ist sicher generell eine meiner größten Baustellen.

Nele

Am wichtigsten fand ich, dass man immer versuchen sollte, sich klarzuwerden, was warum passiert. Und wie man es schafft, seinen eigenen Akku immer wieder aufzuladen. Das macht gelassener.

Nina

Ich bin einfach glücklich, wenn ich als Person wachsen kann und die Gewaltfreie Kommunikation gibt mir viele Anregungen und Möglichkeiten dazu. Vielen Dank für die hilfreichen E-Mails, die du schickst. Sie unterstützen mich bei meinem Lernprozess.

Eva