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Last Updated on 15. Februar 2022 by Marita

Am Samstag wird bei uns im Schlafanzug gefrühstückt – damit ist sofort klar, es ist Wochenende!

Manchmal gucken die Kinder danach fern. Nach wochenlangen Peppa-Wutz-Folgen steht grad Mia&me hoch im Kurs. Abends gibt es standardmäßig das Sandmännchen und für den Großen pur+. Wir haben die Fernsehzeit pro Tag darauf limitiert, weil wir festgestellt haben, dass die Stimmung sonst oft gereizt wird. Mit der Sendung am Vormittag und dem Sandmännchen am Abend war das Tagesbudget sozusagen ausgeschöpft. (Mittlerweile ist es noch anders: Warum wir den Fernseher abgeschafft haben und warum das bedürfnisorientiert ist)

Beziehung vor Erziehung

Als ich Tom am Abend dennoch vor dem Fernsehen sitzen sehe, muss ich mich entscheiden: Ziehe ich „konsequent“, strikt und stur die Ansage „Heute kein Fernsehen mehr!“ durch oder gehe ich in Beziehung und rede mit ihm?

Ich weiß ganz genau, wenn ich jetzt einfach ausschalte, gibt es Unfrieden und einen großen Wutanfall. In meinen Augen wäre dieses Verhalten meinerseits auch nicht liebevoll, sondern übergriffig.

Ich drücke auf Pause.

Tom schaut mich an.

Ich sehe, dass er weiß, was „eigentlich“ vereinbart war.

Ich höre, was er möchte: Die Sendung noch zu Ende schauen. Hinterher würde er auch noch etwas lesen üben.

Ich stimme zu.

Danach geht er ohne Probleme in sein Zimmer, liest noch wie versprochen und schläft ein. Wir haben einen friedlichen, harmonischen Abend.

In Erziehung steckt „ziehen“ – dabei weiß doch jeder, dass das Gras davon auch nicht schneller wächst… 

Was wäre die Lektion aus der Fernseh-Geschichte gewesen?

Regeln müssen unter allen Umständen eingehalten werden?

Das lernt Tom schon zu Genüge in der Schule!

Ich habe ihm versucht zu vermitteln, großzügig zu sein, nicht auf sein Recht zu pochen und anderen einfach so etwas zu geben, was diese sich wünschen. Vielleicht zeigt sich der Erfolg davon bei der nächsten Anfrage seiner Schwester, ob sie mit seinen Autos spielen darf…

Mehr zum Thema Erziehung, liest du hier: Darf ich mein Stiefkind erziehen?)

Wenn Menschen Liebe gepredigt wird, dann lernen sie nicht lieben, sondern predigen. – Alice Miller

Der Adventskalender für (Bonus)Mütter. Deine tägliche 5-Minuten-Auszeit

Der Adventskalender startet am 1.12. Du erhältst dann jeden Tag eine Mail mit einer kurzen Geschichte und einem Video. Dabei wirst du Bonusmama "Sabine" durch ihre Adventszeit begleiten. 

Gönn dir eine tägliche Auszeit nur für Dich selbst. So kommst du gelassen durch die Adventszeit.

Das hat geklappt!

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